Seltener Schrank aus der Werkstatt des Johann Georg Hiltl

München um 1815.Frühes Biedermeier.

Kirschbaumholz furniert auf Weichholzkorpus mit eingefassten ebonisierten Kanten in den Rahmenfüllungen sowie Zargenrändern.

Das für Hiltl und seine Werkstatt so typische und seltene “ Umdruck-Verfahren “ stellt im mittigen zentralen über  beide Türen sich erstreckenden Medaillon die weibliche Personifikation der Göttin “ Hygeia“ dar -mit Schlange in der einen Hand sowie Petri-Schale in der andern – die unteren beiden Türfelderungen werden durch galante Szenen in Form von Schlittschuhläufern und einem Paar bei der Jagdpartie ( der Diener schultert die erlegten Hasen, die Dame hält die Armbrust) geziert.

Vorlagen wohl aus dem 18.Jh. womöglich einer Erzählung oder auch den Jahreszeiten sinnbildlich entnommen.

Das Innenleben besteht aus 4 Einlegeböden – das originale Stangenschloss sowie der originale vergoldete Beschlag sind der ausgesuchten Qualität des Möbels geschuldet und original.

Ein aussergewöhnlich seltenes und apartes Möbel mit wenig Tiefe von nur 30 cm – ideal für heutige Zwecke.

Höhe: 146,5 cm | Breite: 95 cm | Tiefe: 30 cm

 

Originale Oberfläche mit Schellack-Handpolitur in deutscher Meisterwerkstatt restauriert.

Nr. 1570

 

Quelle: Zitat Wikipedia  zu dem Ebenistenn Johann Georg Hiltl:

„Johann Georg Hiltl wurde 1771 in München geboren. Nach seiner Schreinerlehre bildete er sich während seiner Wanderschaft im Ausland weiter, kehrte 1794 in seine Heimatstadt zurück und erwarb 1807 für 38.000 Gulden den Besitz Prannerstraße 4. Hier eröffnete er ein Möbelgeschäft, das erste seiner Art in München. Entgegen dem Zunftzwang fertigten 40 bis 50 Gesellen dafür Mobiliar, daneben wurden zugekaufte Möbel aus den führenden Metropolen Paris und London angeboten. Hiltl favorisierte den Stil des Frühklassizismus. Heute erzielen seine Erzeugnisse beachtliche Preise. Als Künstler und Kaufmann zählte er damals zu den „interessantesten Erscheinungen Münchens“. Sein hochwertiges Sortiment sorgte für einen illustren Besucher- und Kundenkreis, zu dem auch die königliche Familie zählte. Das florierende Unternehmen ermunterte Hiltl, die Fassade kostenintensiv neu zu gestalten. Mit den großen Reliefbändern von Franz Jakob Schwanthaler bewegte er sich auch hier auf der Höhe der Zeit.

Im Sommer 1813 wurde Hiltl auf Betreiben des allmächtigen Ministers Maximilian von Montgelas des Staatsverrats bezichtigt und fast ein Jahr lang inhaftiert. Der Grund dafür war Hiltls zunehmende Skepsis gegenüber der politischen Vorherrschaft Frankreichs und nach seiner Aussage Intrigen und Neid seiner Zeitgenossen. Obwohl das Oberappellationsgericht ihn mit Urteil vom 17. Juni 1814 freisprach, war der Konkurs seines ehemals florierenden Unternehmens unabwendbar. Hiltl kämpfte jahrzehntelang um eine Ausgleichszahlung als Wiedergutmachung. “

Quelle: Wikipedia

 

Selten schmaler Kirschbaumschrank mit Umdruckverfahren

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Musealer Empire Schrank 

Wien  um 1815, Kirschbaumholz furniert auf Weichholzkorpus.

Schinkeldach mit schnäbelnden Vögeln brandschattiert, zweitürig mit großen ebonisierten Rautenintarsien.

HÖHE: 186 cm |  breite: 112 cm |  TIEFE: 51 cm

Nr. 1442

Biedermeierschrank museal

Zierlicher und meisterlich gearbeiteter Empireschrank aus Wien.


 

Biedermeierschrank museal

Zierlicher und meisterlich gearbeiteter Empireschrank aus Wien.

 

 

 

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Seltener Biedermeier Kirschbaum Halbschrank

sogenannter “ Täuscher „

Kirschbaumholz furniert auf Weichholzkorpus.

Originales grünes Innenleben mit einem Einlegeboden.

Die gesamte Türe mit Säulen öffnet sich und täuscht nur eine Schublade vor.

Höhe: 70 cm | Breite: 75,5 cm | Tiefe: 42 cm

Nr.1237

Täuscher

Biedermeier Kirschbaum Halbschrank

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Sehr seltener Biedermeier Miniatur-Schrank

Mitteldeutschland um 1810.

Obstholz mit  teilweise abgesetzten ebonisierten Profilen.

Auf ausgestellten „Dackelbeinen“ ruhender zweitüriger Korpus mit geometrisch geschnitzter Versprossung.

Originale Beschläge und Schlösser.

Höhe: 37 cm |  Breite: 33,5 cm | Tiefe: 16 cm

Nr. 1236

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Kirschbaum Bücherschrank

Thüringen um 1815 

Frühes Biedermeier.

Kirschbaumholz furniert auf Weichholzkorpus,architektonisch gegliedertes Möbel mit Zahnschnittfries unter Schinkelgiebel,ausgesucht schönes fortlaufendes Furnier. Originaler Beschlag  , Schloss, Stempelfüsse.

Höhe: 196 cm | Breite: 125 cm |  Tiefe: 43 cm

Nr.146

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Seltener Biedermeier Halbschrank

Dem Hofschreiner Johann Philipp Raab zugeschrieben.

Main-Franken um 1815.

Wunderschöne Patina, originale grau-rosa Marmorplatte, halbrunde Form, figurale und florale Intarsien.

Stangenriegelschloss, eine Schublade.

Halbschrank Biedermeier

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 Halbschrank, sogenannter “ Trumeau „

Wien um 1815

RSA_68

Kirschbaumholz furniert auf Weichholzkorpus mit freistehenden vollplastischen Säulen in geschwärztem Birnbaum. Kassettierte Türen.

Originale geschnitzte  und vergoldete Kapitelle sowie originale geschnitzte Tatzenfüße.

Originale Beschläge und Schloss – ein Einlegeboden.

 

Höhe: 90 cm Breite: 83 cm  Tiefe:  56 cm

Nr. 972