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ANGEBOT DES MONATS JANUAR :
KOMMISSIONSVERKAUF VON PRIVAT:
Ein Satz von sechs Biedermeierstühlen
Thüringen um 1830
Birke massiv, ausgestellte Beine, Zackenlehne
(auch einzeln abzugeben)
450,00 Euro (pro Stuhl)
Nr.545
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Das besondere Objekt des Monats Dezember
Christbaumständer mit Musik-Spielautomat
Deutsch um 1900
Seltener Weihnachtsbaumständer mit einer Krippe aus Bakelit.
Mechanisches Drehwerk und Spieluhr („Stille Nacht…“; „Ihr Kinderlein kommend“) mit Abstellhebel. Verkündigungsengel mit Inschrift „ Ehre sei Gott in der Höhe“,
darunter die hl..3 König, in der Krippe das Jesuskind ,daneben Maria, Josef, einem Schäfer , Ochs und Esel.
Höhe: 27 cm, Ø 40,5 cm
Verkauft
Nr. 535
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Das besondere Objekt des Monats Oktober
Eleganter Art Déco-Ausziehtisch
Frankreich um 1930
Ebonisiertes Holz. Ausziehbar mit jeweils 50 cm langen, neu angefertigten Einlegeböden.
Komplett restauriert !
Höhe: 78 cm, Länge: 175 cm / 255 cm, Tiefe: 99 cm
Nr. 501
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Das besondere Objekt des Monats September
Napoléon
Frankreich, erstes Viertel 19. Jh.

Nadelholz geschnitzt mit originaler polychromer Fassung.
H: 108 cm
Der Kaiser steht aufrecht, das rechte Bein leicht vorgestellt, die Arme über der Brust verschränkt. Der Blick ist in die Ferne gerichtet. Er trägt einen grünen Uniformrock mit rotgoldenen Epauletten, eine weiße Hose und schwarze Reitstiefel, an der linken Seite einen Degen. Auf der Brust befindet sich das Ordenszeichen der von Napoleon 1802 gestifteten Ehrenlegion und der Stern mit dem Adler, den er sich zum Zeichen gewählt hatte.
Bei der Uniform handelt es sich um die eines Oberst der Gardejäger (Chasseur à cheval), die der Kaiser an Werktagen zu tragen pflegte. Die wesentlicher häufiger dargestellte blaue Uniform eines Oberst der Gardegrenadiere (Grenadiers à pied de la Garde) trug der Kaiser an Sonntagen.
Im Gegensatz zu den meisten seiner Generäle trug Napoleon einen einfachen Hut, dessen vordere und hintere Krempe hochgeschlagen wurden, die hintere war dabei etwas länger. Diese Hüte wurden schnell zu einer Art Markenzeichen und wurden für den Kaiser bei der Pariser Hutfabrikation Poupard e Delaunay angefertigt.
Bildnisse Napoleons sind zahlreich. Berühmte Portraits des Kaisers wurden von den großen Künstlern seiner Zeit gemalt, besonders die Portraits und Historiengemälde von Jacques-Louis David und Francois Gerard fanden große Aufmerksamkeit und weite Verbreitung durch reproduzierende Stiche.
Eine große kunstgewerbliche Produktion von Napoleon-Andenken setzte nach dem Sturz Napoleons ein, als er sich weiterhin großer Popularität erfreute. In Frankreich stieg die Verehrung nicht zuletzt wegen einer repressiven Politik der Bourbonen, in Deutschland hegte man vor allem in linksrheinischen Gebieten große Sympathien, getragen von dem Missmut über die Unfreiheit der Restauration, die nach dem Wiener Kongress einsetzten als die deutschen Großmächte Österreich und Preußen ihre Versprechen einer Verfassung nicht einlösten.
Nach Napoleons Tod und der in darauffolgenden Jahren erschienenen Erinnerungen seiner letzten Gefährten, die das Bild eines „Martyriums“ auf der einsamen Insel zeichneten, erreichte die Verehrung Napoleons kultische Züge. Die Theater spielten Napoleonstücke, Ruhmesgedichte erschienen in Frankreich wie Deutschland, Lithographien und Stichserien mit Bildern aus dem Leben Napoleons fanden reißenden Absatz. Auf Tabaksdosen, Würfelbechern, Tassen, Uhrenziffernblättern tauchte das Konterfei des Kaisers auf, Tischklingeln, Petschäfte, Schnapsflaschen wurden als Napoleonfigürchen gestaltet, Statuen und Büsten wurden aus Porzellan, Eisen und anderen Werkstoffen gefertigt. Einen Höhepunkt erreichte die Verehrung als im Dezember 1840 der Leichnam des Kaisers nach Paris überführt wurde.
Wahrscheinlich ist die vorliegende Statue erst nach 1815 im Zuge dieser einsetzenden Napoleon-Verehrung entstanden. Die Darstellung mit den über der Brust verschränkten Armen und dem sinnend in die Ferne gerichtetem Blick könnte den Kaiser auf St. Helena zeigen. In dieser Form wirkt die Figur nahezu dem Aquarell „Napoleon auf St. Helena“, von Francois Joseph Sandmann entnommen, das sich heute im Napoleonmuseum im Chateaux von Malmaison befindet.
Nach Napoleons Tod erfreute sich zudem ein Vexierbild hoher Beliebtheit, das in verschiedenen Ausführungen und Qualitätsstufen bekannt ist. Es zeigt das Grab Napoleons auf St. Helena, zwischen den beiden Bäumen links erkennt man die Silhouette des Kaisers, wie er mit verschränkten Armen an seinem eigenen Grab steht. Dieses auch als „Geist Napoleons“ bekannte Vexierbild greift ebenfalls die stehende Haltung mit den verschränkten Armen auf.
Das große Format und die bewußt gewählte Darstellung, deren reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, die Napoleon kurz vor seinem Tod als „Roman“ bezeichnet haben soll, sprechen bei vorliegender Statue gegen eine serielle auf breiten Publikumsgeschmack zielende Ausführung und für eine gezielt von Seiten eines Napoleonverehrers in Auftrag gegebene Arbeit.
Nr. 396
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Das besondere Objekt des Monats August
Eleganter Art Déco-Ausziehtisch
Frankreich um 1930

Ebonisiertes Holz. Ausziehbar mit jeweils 50 cm langen, neu angefertigten Einlegeböden.
Höhe: 78 cm, Länge: 159 cm / 259 cm, Tiefe: 99 cm
sowie ein Satz von 6 gleichen Stühlen, ebonisiertes Holz, Frankreich um 1930
Nr. 438

